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Landesoberligaluft in der Schifferstadt

Stefan

Erste Heimniederlage für Herren 30 – TC Krumbholz Bernburg reist mit Landesoberligakader an

Roßlau/AFR. Nach drei zurückliegenden Punktspielwochenenden mit jeweils Punktspieleinsätzen am Samstag und Sonntag lag die Konzentration am letzten Spieltag ganz auf der Herren30-Equipe der Blau-Weißen, da die erste Herrengarde spielfrei pausieren musste. Mit Spannung wurde auf die Begegnung mit dem TC Krumbholz Bernburg hingefiebert. Die Blau-Weißen wollten ihre weiße Weste behalten und die Tabellenführung verteidigen. Die Bernburger blickten auf einen bislang unbesiegten Saisonverlauf zurück. Allerdings schmerzte den Platzgästen das Unentschieden gegen den TC GW Aschersleben in der Vorwoche sehr. Schließlich spielten die Krumbholzer in der letzten Saison 2016 noch in der Landesoberliga und stiegen ab. Somit wurden sie zum Saisonbeginn zum klaren Aufstiegsfavoriten in die höchste Spielklasse vom Tennisverband Sachsen-Anhalt ernannt. Dass die Bernburger nun als Tabellendritter zu den Blau-Weißen anreisten, überraschte viele Beobachter. Aber die Schifferstädter hatten sich mit beeindruckenden Matches verdient in den erweiterten Favoritenkreis gespielt.

Die Ehrfurcht strahlte im Vorfeld sogar bis nach Bernburg, denn die Sportler regten eine Spieltagsverlegung an, da sie nicht mit ihren Topspielern anreisen könnten. Nach Ausloten aller Alternativmöglicheiten blieb jedoch kein gemeinsamer Ausweichtermin bis zum Saisonende mehr übrig und somit musste die Begegnung am Samstag, 20.5. stattfinden.

Überraschend traf auf der Tennisanlage am Streetzer Weg dann doch der nahezu komplette Landesoberligakader ein. Die Top3 der Bernburger mit mindestens jeweils 5 Leistungsklassen besser als die Roßlauer Mannen stand im Spielberichtsbogen. Offensichtlich wurde der bisherige spielerische Erfolg der Blau-Weißen sehr ernst genommen und sollte nicht unterschätzt werden.

Die Einzel von Daniel Scheffer, Matthias Allmich, Stefan Höhn und Marko Schneider starteten zeitgleich. Eine angespannte Stimmung war spürbar. Nervosität auf beiden Seiten. Dies zeichnete auch den Spielverlauf. Insbesondere in den ersten Durchgängen. Höhn erreichte in seinem Match den Tie-Break, den er leider abgab. Scheffer hatte beim 5:7 das Nachsehen. Auch bei Schneider war es nur ein Break, das ihn beim 4:6 vom Satz trennte. Allmich konnte sich auch nicht belohnen und für sein Spiel im ersten Gewinnsatz auszeichnen. In den zweiten Sätzen brachten alle Gastspieler ihre Partien nach Hause. Dabei drückt das jeweilige Ergebnis nicht den individuellen Spielverlauf aus. Scheffer quittiert im Spitzeneinzel dem Gästekapitän den Sieg (5:7, 1:6 gegen Stefan Männicke). Allmich gratuliert nach 1,5 Stunden seinem Gegner (2:6, 1:6 gegen Christian Pap). Höhn hatte gegen den um 6 Leistungsklassen höher spielenden Sauer die Überraschung sprichwörtlich auf dem Schläger (6:7, 1:6 gegen Michael Sauer). Schneider fehlte auch im zweiten Satz nur ein Break (4:6, 3:6 gegen Jan Krause).

Mit 0:4 nach den Einzeln war die Partie schon vor den Doppeln entschieden. Da aber am Saisonende jeder Punkt entscheidend sein kann, gingen die Blau-Weißen gewohnt siegesgewillt in die Doppel. Dazu kam Bastian Müller für Allmich in die Partie. An der Seite von Höhn schlug er auf. Bislang hatten beide noch kein Doppel in dieser Saison verloren und agierten sehr abgestimmt. Dem Landesoberliganiveau konnten sie lange entgegen halten. Allerdings reichte es für beide nicht über die gesamte Matchdauer (2:6, 4:6 gegen Pap/Sauer).

Im Spitzendoppel trafen Scheffer/Schneider wieder auf ihrer Einzelgegner. Ein hochklassiges Spiel wurde den Zuschauern geboten. Das Scheffer/Schneider kritische Phasen erfolgreich meistern können, hatten beide erst in der Vorwoche bei ihrem Dreisatzsieg in der Landeshauptstadt unter Beweis stellen können. Aber die Bernburger waren an diesem Tag eine Nummer zu groß. Wie bereits in ihren Einzeln fehlte Fortune in den entscheidenden Momenten und jeweils ein Break reichte den Gästen (4:6, 4:6 gegen Männicke/Krause).

0:6 endet der Kampf David gegen Goliath. Wenngleich die Blau-Weißen am Ende mit leeren Händen da stehen, so bleibt ihnen dennoch die Erkenntnis, dass sie über weite Phasen mit den Gästen mithalten konnten. Und dabei mussten die Bernburger schon ihre Top-Spieler einsetzen.

Trotz der deutlichen Niederlage bleiben die Roßlauer Tabellenführer, da sie einen Spieltag mehr auf ihrem Konto haben. Lediglich der TC Krumbholz Bernburg (Zweiter) und der spielfreie TC GW Aschersleben (Dritter) tauschen die Plätze. Ob die Schifferstädter im Tabellenoberhaus verbleiben entscheidet sich am kommenden Samstag, 27.5.. Ab 14 Uhr wird die Ascherslebener Asche bespielt.

Roßlau spielte mit: Daniel Scheffer, Matthias Allmich, Stefan Höhn, Marko Schneider

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Kontaktdaten

TC Blau-Weiß Roßlau e.V.

Streetzer Weg 7a
06862 Dessau-Roßlau

Tel: 034901/86081


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