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Roßlauer Herren on the Top

Scheffer Daniel

Siegesserien fortgesetzt - Herren30 (4:2 vs. Drosa) und Herren (5:1 vs. Gröna)

Roßlau/Gröna/AFR. Eine Woche nach den deutlichen Achtungszeichen an die Konkurrenz (jeweils 5:1-Siege) galt das Augenmerk am zweiten Spieltag darauf, die gute Ausgangsposition nach dem Saisonstart weiter zu festigen. Dabei mussten die Herren30 erstmals auf heimischer Asche am Samstag, 6.5. gegen den TG SG Drosa antreten. Die erste Herrenequipe reiste am direkten Folgetag zum SV Sportlust Gröna 1928.

Herren30 (Landesliga)

Nach dem 5:1-Auswärtserfolg aus der Vorwoche gegen den PTSV Halle kam es zum Aufeinandertreffen mit langjährig bekannten Tennissportlern von der TG SG Drosa. In den vergangenen Jahren waren die Begegnungen stets knapp und an Spannung kaum zu überbieten. Ein Sieger war selten im Voraus bestimmbar, da nur kleine Unterschiede oder abweichende Tagesformen die Spielentscheidung beeinflussten. Die Drosaer vermasselten ihren Saisonstart auf eigener Anlage gegen den TC GW Aschersleben überraschend deutlich mit 0:6. Dieser verkorkste Auftakt brachte zusätzliche Brisanz in die Begegnung, da die Platzgäste zur Wiedergutmachung an die Elbe reisten.

Blau-Weiß Kapitän Friedrich plagten im Vorfeld Personalsorgen. Stefan Höhn fiel kurzfristig mit muskulären Problemen für die Einzelmatches aus und musste ersetzt werden. Hierfür kam Frank Richter zu seinem ersten Herren30-Einsatz. Richter, der bereits im Vorjahr die Herrengarde in der Landesliga unterstützte, startete sodann auch die Einzel gemeinsam mit Daniel Scheffer, Bastian Müller und André Friedrich.

Richter kam gut in seine Partie. Er konnte bis zum 3:2 stets den gegnerischen Aufschlag breaken und sichtlich seinen Kontrahenten beeindrucken. Aber mit Christian Schiebel konnten die Drosaer einen Spieler für diese Saison in Ihren Reihen verpflichten, der seinerzeit schon mehrfach erfolgreich im Jugendbereich in den obersten Ligen in Sachsen-Anhalt spielte und wieder auf der Wettkampfbühne zurück ist. Diese Erfahrung nutzte Schiebel dann auch, um gegen Roßaus Debütant fortan zu punkten. Richter hatte am Ende gegen den um eine Leistungsklasse höher rangierten Schiebel das Nachsehen (3:6, 1:6 gegen Christian Schiebel).

Das Spitzeneinzel von Scheffer glich im ersten Durchgang einem Krimi. Erst der Tie-Break brachte die Entscheidung – zu Gunsten der Schifferstädter. Danach verlief das Match wie im Fluss und Scheffer besiegelte den Punktausgleich (7:6, 6:0 gegen Christoph Gläsel).

Friedrich agierte in seinem Match von Beginn an konzentriert. Nach Satzgewinn und schneller 5:1 Führung drohte die Begegnung zu kippen, als Friedrich 2 Matchbälle ungenutzt verstreichen ließ. Dadurch baute er seinen Herausforderer auf, der in der Folge zum 5:5 ausglich. Vor Satzende konnte sich Friedrich wieder auf seinen Aufschlag verlassen und somit das Duell der Kapitäne für sich entscheiden (6:3, 7:5 gegen Tobias Hacker).

Alle Augenpaare versammelten sich nunmehr auf die Partie von Müller, die zwischenzeitlich im dritten Gewinnsatz angelangt war. Müller war von Beginn an präsent. Das gegnerische Serve-and-Volley-Spiel erkannte er frühzeitig und fand immer die richtige Lösung. Mit lehrbuchreifen Returns sowie cleveren direkten Winnern diktierte Müller und sicherte sich den Satzgewinn bishin zur 5:3 Führung im zweiten Durchgang. Allerdings ließ er sich von seinem Gegenüber aus der Konzentration und in der Folge um den verdienten Lohn bringen (6:2, 5:7, 3:6 gegen Helmut Aretz).  

Mit 2:2 nach den Einzeln war die erwartete Dramatik zwischen beiden Teams wieder zu verzeichnen. Die Blau-Weißen lagen gerade einmal einen Satz und 3 Spiele in Front. Sowohl Niederlage, Unentschieden als auch ein Sieg in der Gesamtabrechnung war möglich. Somit lag große Bedeutung auf der Nominierung der Doppelpaarungen.

Scheffer sollte für die Punktspielbegegnung der Herren am Folgetag geschont werden und griff nicht in die Doppelauseinandersetzung ein. Dadurch rückte Höhn auf dem Spielberichtsbogen nach. Damit war für Friedrich auch klar, dass Höhn an der Seite von Müller aufschlagen würde, denn beide überzeugten bereits zweimal am vorherigen Wochenende und Streich Nummer drei sollte folgen. Die muskuläre Beeinträchtigung klammerte Höhn eindrucksvoll aus und ließ diese in den Hintergrund geraten. Mit spielerischen Mitteln fanden Höhn/Müller erfolgreiche Antworten, die ihnen den Sieg und damit die Roßlauer 3:2 Führung bescherten (6:4, 6:3 gegen Gläsel, C./Schiebel,).

Das zweite Doppel startete für Friedrich/Richter sehr nervös. Unüberlegte Spielzüge und leichte Fehler bedeuteten zugleich ein 0:2 Rückstand. Die notwendigen Absprachen klappten zusehends besser. Die Hausherren kamen wieder in Schlagdistanz und schließlich zur Satzführung. Auch der im Einzel geschonte Drosaer Harry Gläsel konnte den nun funktionierenden Roßlauer Spielfluss nicht unterbinden und am Ende nur gratulieren (6:4, 6:1 gegen Hacker/ Gläsel, H.).

Für die taktische Aufstellung wurden die Blau-Weißen verdient mit 4:2 belohnt. Damit punkten die Herren30 auch am zweiten Spieltag. Da alle anderen Spielbegegnungen jeweils unentschieden endeten, rücken die Schifferstädter mit weißer Weste auf Rang eins vor. Diesen wollen sie auch im kommenden Auswärtsspiel am 13.5. um 14 Uhr beim TC Jessen verteidigen.    

Roßlau spielte mit: Daniel Scheffer, Stefan Höhn, Bastian Müller, André Friedrich, Frank Richter

Herren (Bereichsliga)

Zum Aufeinandertreffen zweier direkter Tabellennachbarn kam es am Sonntag, 7.5. beim SV Sportlust Gröna. Roßlau hatte mit dem 5:1 aus der Vorwoche Rang zwei eingenommen, während Gröna durch einen 4:2 Erfolg dahinter in Lauerstellung lag. Der Sieger der Begegnung würde weiter Schritt mit dem 1. TC Magdeburg IV halten, der bereits zweimal 6:0 punktete. Der Unterlegene würde hingegen an Boden verlieren.

Die Auswärtsfahrt traten Daniel Scheffer, Matthias Allmich, Marko Schneider und André Friedrich an.

Die erste Einzelserie eröffneten Allmich und Friedrich. Die Führung im ersten Durchgang wechselte bei Allmich immer wieder. Wie in der Vorwoche brauchte er eine gewisse Auftauphase und war in der entscheidenden Phase hellwach. Nach dem ersten Satz konnte er sein gewohnt bestimmendes Spiel der Partie aufoktroyieren und schließlich gewinnen (7:5, 6:1 gegen Mario Stier). Friedrichs Match verlief unspektakulär und ungefährdet. Friedrich ließ zwar Defizite erkennen, die Quote insbesondere bei unerzwungenen Fehlern war bei seinem Gegenüber jedoch bedeutend höher, so dass er nicht sein Potenzial zeigen musste (6:3, 6:1 gegen Oliver Paukner).

Mit einem 2:0 im Rücken gingen Scheffer und Schneider in die zweite Einzelserie. Schneider spielte wie entfesselt und lieferte die beste Tagesleistung ab. Mit neuen Rackets ausgestattet setzte er durchgängig die spielbestimmenden Akzente und ging hochverdient als Sieger vom Court (6:1, 6:1 gegen Rainer Kettner). Im Spitzeneinzel mühte sich Scheffer im ersten Durchgang. Scheffer verpasste es zum Spielanfang seinen Gegner unter Druck zu setzen, so dass sich lange Ballwechsel und somit zusätzliche Meter an Laufpensum für ihn ergaben. Immerhin hatte er bereits den Vortagesspieltag der Herren30 schon in den Knochen. Mit zunehmendem Spielverlauf wurde er mutiger und nahm das Heft des Handelns in die Hand. Die bestätigte Sicherheit seiner Schläge nutzte er und blieb im zweiten Durchgang verlustpunktfrei (6:4, 6:0 gegen Frank Matthias).

Die Begegnung war dadurch bereits nach den Einzeln mit 4:0 entschieden. Von einer derartigen Dominanz waren die Hausherren und Zuschauer überrascht, denn die Blau-Weißen siegten alle in zwei Gewinnsätzen und gaben dabei nur insgesamt 16 Spiele ab.

Auf die beiden ausstehenden Doppelpunkte waren die Schifferstädter zusätzlich hungrig, denn ein 6:0 lag in der Luft. Jenes Ergebnis, dass die Sportler vom 1. TC Magdeburg ihnen bereits zweimal voraus hatten.

Die Roßlauer Paarungen Scheffer/Schneider und Allmich/Friedrich waren schnell gefunden. Beide Teams hatten bereits zum Saisonauftakt ihre Aufgaben erfolgreich absolviert.

Scheffer/Schneider stellten im Spitzendoppel auch schnell die Weichen auf Sieg. Gewohnt abgeklärt spielten beide ihre Spielzüge und nutzten jeweils ein Satzbreak zum Gewinn (6:3, 6:3 gegen Matthias/Kettner). Allmich/Friedrich unterliefen überraschend viele Individualfehler. Dadurch hielten sie die Hausherren im Spiel bishin zum Tie-Break im ersten Durchgang. Diesen führten beide schnell bis zum 5:3 an. Mit eigenen Aufschlägen hatten sie auch alle Mittel auf ihrer Seite, den Sack zu zu machen. Dies gelang ihnen jedoch nicht und denkbar knapp mit 6:8 ging der erste Satz an diesem Tag an die Hausherren. Sprichwörtlich hatten Allmich/Friedrich damit ihre Gegner aufgebaut. Die spielentscheide Phase ereignete sich beim 2:2. Wiederum konnten die Blau-Weißen Spielbälle bei eigenem Aufschlag nicht zur Führung nutzen und wurden gebreakt. Aufgrund der zwischenzeitlich uneinholbaren 5:0 Gesamtführung fehlte beiden die notwendige Konzentration und unbedingte Entschlossenheit.

Symbolhaft für den Matchverlauf endete die Partie mit einem unerzwungenen leichten Fehler (6:7, 2:6 gegen Stier/Paukner).

Wenngleich ein 6:0 Gewinn möglich gewesen wäre, geht das 5:1 Endergebnis in der Gesamtaddition voll in Ordnung. Damit bleiben die Elbestädter erster Verfolger des 1. TC Magdeburg IV. Am kommenden Wochenende können die Roßlauer sogar Rang eins erreichen. Dies kann durch einen Sieg am So, 14.5. um 9 Uhr beim TC Rotehorn Madgeburg gelingen, da die derzeitigen Tabellenführer spielfrei aussetzen müssen und somit zum Zuschauen verdammt sind.

Roßlau spielte mit: Daniel Scheffer, Matthias Allmich, Marko Schneider, André Friedrich

 

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Kontaktdaten

TC Blau-Weiß Roßlau e.V.

Streetzer Weg 7a
06862 Dessau-Roßlau

Tel: 034901/86081


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