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Gelungener Saisonauftakt für Blau-Weiße Herren

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Tennis – Herren (Bereichsliga) / Herren 30 (Landesliga)

5:1- Siege der Herren und Herren30

Roßlau/Halle/AFR. Nachdem die Herrenmannschaft im vergangenen Jahr nur knapp und unglücklich den Klassenerhalt in der Landesliga verpasste, muss die Herrenauswahl um Kapitän Daniel Scheffer dieses Jahr in der Bereichsliga antreten. Und natürlich haben sich die Tennissportler den sofortigen Wiederaufstieg in die zweithöchste Spielklasse beim Tennisverband Sachsen-Anhalt als Saisonziel auf die Fahnen geschrieben. Bei diesem Unterfangen kann dieses Jahr Waldemar Strohscherer nicht eingreifen. Strohscherer, der in 2016 zu einem wichtigen Leistungsträger avancierte, hat sich heuer für die Punktspieldienste dem SV Leipzig 1910 verpflichtet. Weiterhin werden ab dieser Saison nur 4er Teams die Punktspielbegegnungen (Vorjahr: 6er Mannschaften) bestreiten, so dass die Schifferstädter nach einem Jahr Pause wieder zusätzlich eine Mannschaft im Herren30-Bereich aufstellen. Das Amt des Kapitäns begleitet wieder André Friedrich.

Für beide Herrengarden sind Daniel Scheffer, Matthias Allmich, Stefan Höhn, Marko Schneider, Bastian Müller, André Friedrich, Frank Richter und Bastian Schneider spielberechtigt. Da die Punktspielansetzungen sowohl samstags als auch sonntags stattfinden, besteht besonderes Augenmerk beider Kapitäne auf dem sinnvollen und ressourcenschonenden Einsatz aller Spieler über die gesamte Spielsaison. Hierin konnten sich beide bereits erfolgreich am letzten Aprilwochenende behaupten. Da startete die neue Tennissaison 2017 für die Herren-Teams. Und wie!

Herren (Bereichsliga)

Auf der heimischen Tennisanlage am Streetzer Weg wurden am Sonntag, 30.4. die Sportler vom Magdeburger Verein für Sport- und Gesundheitszentrum Mittelland empfangen.

Für die Einzelmatches wurden Daniel Scheffer, Matthias Allmich, Stefan Höhn und Bastian Müller nominiert. Höhn lieferte eine konsequente Vorstellung ab und verteilte die Höchststrafe (6:0, 6:0 gegen Luca Kutter). Müller ging ebenso konzentriert auf die rote Asche. Ein verlustpunktfreier Satz stand schnell auf seinem Habenkonto. Im zweiten Durchgang behielt er in kritischen Momenten die Oberhand und ging nach einer gespielten Stunde als Sieger vom Court (6:0, 6:2 gegen Yannick Dähling). Allmich steuerte ebenso sein Einzel erfolgreich bei. Der erste Gewinnsatz fand erst spät seine Entscheidung. Ein Break reichte Allmich zur Satzführung. Der zweite Durchgang war dann reine Pflichtaufgabe (7:5, 6:0 gegen Leo König). Allmich selbst: „Wir sind am Saisonanfang. Da klappt noch nicht gleich jeder Schlag auf anhieb. Mit zunehmender Spieldauer wurde ich sicherer.“

Scheffer hatte im Spitzeneinzel gegen den um gleich vier Leistungsklassen höher eingestuften Christopher Bergling die schwerste Aufgabe am Tag zu lösen. Am Ende behielt sein Kontrahent die Nase vorn (4:6, 1:6). Im Duell der Kapitäne wechselte im ersten Satz immer wieder die Führung. Scheffers Führung zum 4:3 stimmte die Zuschauer sehr euphorisch. Als er jedoch Spielbälle zum 5:5 nicht nutzen konnte, war der erste Durchgang schon besiegelt. Im zweiten Gewinnsatz wurden die Ballwechsel noch länger, aber Roßlaus Topspieler konnte das Blatt nicht wenden. Der Spielstand gibt nicht den wahren Matchverlauf wieder (4:6, 1:6 gegen Christopher Bergling).

Mit einem Zwischenstand von 3:1 nach den Einzeln musste noch ein Doppel gewonnen werden. Zur Überraschung der Magdeburger wurde für die Doppelpaarungen Scheffer schon mit Blick auf den folgenden Punktspieltag geschont. In die Doppelgeschehen griff André Friedrich ein. Mit Kalkül und zugleich Raffinesse trugen die Hausherren die Doppelpaarungen Allmich/Friedrich und Höhn/Müller auf dem Spielberichtsbogen ein. Damit war sogleich klar, dass die Blau-Weißen den Gesamtsieg anpeilten. Mit dieser Entscheidung machten die Blau-Weißen alles richtig. Den erwarteten Punkt und damit Gesamtsieg holten Höhn/Müller im zweiten Doppel. Dieser war Dank der Vorstellung beider Akteure zu keiner Zeit in Gefahr (6:2, 6:2 gegen König/Dähling). Im Spitzendoppel gelang Allmich/Friedrich die Überraschung. Sie konnten den Magdeburger Top-Spieler Bergling mit ihren Spielvarianten egalisieren und den ersten Durchgang im Tie-Break (7:4) siegreich gestalten. Damit war der Siegeswille gänzlich gebrochen und der zweite Gewinnsatz reine Formsache (7:6, 6:2 gegen Bergling/Kutter).

Insgesamt endet die Punktspielbegegnung mit 5:1 verdient für die Blau-Weißen, die sich dadurch gleich in der Tabellenspitze platzieren und den Grundstein für ihr Saisonziel legen. Die nächste Ansetzung steht bereits am So, 7.5. um 9 Uhr auf dem Programm. Die Reise führt die Blau-Weißen zum SV Sportlust Gröna 1928, die wiederum ihr erstes Punktspiel mit 4:2 gegen die zweite Garde der TG SG Drosa gewinnen konnten.

Roßlau spielte mit: Daniel Scheffer, Matthias Allmich, Stefan Höhn, Bastian Müller, André Friedrich

Herren30 (Landesliga)

Nur einen Tag nach dem erfolgreichen Abschneiden auf der Heimanlage, mussten die Roßlauer Spieler im Herren30-Bereich am Maifeiertag beim PTSV Halle antreten. Und hier machte Kapitän Friedrich vom Routieren der Spieler Gebrauch. Die am Vortag erfolgreichen Allmich und Höhn erhielten eine Pause. Dafür meldete sich Marko Schneider zum Saisonauftakt fit und bestritt sein erstes Einzelmatch.

Auf der idyllischen 4-Platz-Anlage am Hallenser Zoo gingen Daniel Scheffer, Marko Schneider, Bastian Müller und André Friedrich auf Punktejagd in den Einzeln.

Wie am Vortag war es Müller, der von Beginn an hellwach war und die Blau-Weißen in Front brachte. Mit klaren und direkten Spielzügen unterstrich er einmal mehr seine derzeitige Form (6:3, 6:1 gegen Gunnar Teichler). Schneider kam nicht in seine Begegnung. Immer wieder versuchte er durch Rhythmenwechsel den Spielfluss an sich zu reißen. Der um eine Leistungsklasse besser eingestufte Saalestädter Lutz Neumann hatte jedoch immer ein probates Mittel parat und ließ sich den Siegpunkt nicht entführen (2:6, 2:6) und glich in der Gesamtwertung wieder aus.

Scheffer war wieder im Spitzeneinzel gefragt. Nach einem schnellen und überzeugenden Satzgewinn sah er sich plötzlich im zweiten Durchgang mit 1:5 im Rückstand. Mit großem Kampf brachte er sich Punkt für Punkt wieder in Schlagdistanz und konnte 6 Spiele in Folge und damit sein Match gewinnen (6:1, 7:5 gegen Jörn Wollenbecker).

Alle Augenpaare richteten sich nunmehr auf Court Nummer vier. Dort mühte sich Friedrich mittlerweile im zweiten Durchgang. Alle Chancen beim Stand von 6:5 den Sack im ersten Gewinnsatz zuzumachen verstrichen ungenutzt. Und so musste der Tie-Break die Entscheidung bringen. Aber auch hier konnte Friedrich aus einer 4:1 Führung keinen Profit schlagen und unterlag den Tie-Break (5:7). Im zweiten Durchgang stellte er seine Spielweise um. Nachdem er durchgehend glücklos ohne seine Vorhand agierte, eröffnete er fortan die Spielführung über die Rückhandseite. Dies brachte ihm den Satzausgleich ein. Im entscheidenden Durchgang war es dann die größere mentale Stärke und Routine, die er seinem Kontrahenten voraus hatte. Lediglich nach einem kurzen Zwischensprint seines Gegners und der folgenden Verkürzung von 4:1 auf 4:3 wackelte Friedrich kurz. Nach über 3 Stunden Spielzeit brachte er seine Partie dann glücklich zu Ende (6:7, 6:4, 6:3 gegen Thomas Roth).

Dadurch stand es 3:1 nach den Einzeln und das Unentschieden war den Blau-Weißen sicher. Aber siegeshungrig wurde auf die ausstehenden Doppel geschaut. Die Hausherren brachten mit Thomas Neumann und Carsten Peretzke zwei frische Spieler im Spitzendoppel zum Einsatz und setzten dafür ihren etatmäßigen Topspieler Wollenbecker an der Seite von Teichler im zweiten Doppel ein. Roßlau konterte mit einer sehr mutigen Aufstellung. Friedrich vertraute auf die bereits am Vortag erfolgreiche Paarung Höhn/Müller sowie Scheffer/Schneider. Und der Mut wurde vollständig belohnt! Beide Doppel konnten siegreich in zwei Durchgängen gestaltet werden.

Scheffer/Schneider gingen rasch in Front und ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen (6:0, 6:2 gegen Neumann/Peretzke). Höhn/Müller standen ihnen in nichts nach. Ihnen reichte in jedem Satz jeweils ein Break Vorsprung zum Sieg (6:4, 6:4 gegen Wollenbecker/Teichler).

Wie am Vortag stand es am Ende der Begegnung 5:1. Friedrich zeigte sich sichtlich zufrieden: „An diesem Wochenende konnten sich alle eingesetzten Spieler in die Siegesliste eintragen. Mit dem praktizierten Routieren haben wir einen erfolgreichen Weg eingeschlagen. Und zudem bleiben wir für die anderen Teams unberechenbar.“

Für die Herren30 geht es nun am Sa, 6.5. um 14 Uhr auf der Heimatanlage gegen die TG SG Drosa weiter, die wiederum in ihrem ersten Saisoneinsatz mit 0:6 auf heimischen Plätzen gegen Aschersleben enttäuschten.

Roßlau spielte mit: Daniel Scheffer, Stefan Höhn, Marko Schneider, Bastian Müller, André Friedrich,

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TC Blau-Weiß Roßlau e.V.

Streetzer Weg 7a
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Tel: 034901/86081


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